Zelte - verschiedene Typen für verschiedene Einsatzzwecke

Ein Zelt ist allgemein definiert eine durch Gestänge aufrecht gehaltene Stoffhülle zur Unterbringung von Personen und Gegenständen, um diesen Schutz vor der Witterung zu gewähren. Doch innerhalb dieser Definition zeigt sich allerdings eine große Bandbreite an Varianten, die mit besonders leichten Einmannzelten beginnt und bei Gruppenzelten oder Zelten für besondere Einsatzzwecke - medizinische Versorgung bei Katastrophen oder Unterbringung von Menschengruppen in Notfallsituationen - endet.

Einsatzzweck, Gewicht und Zahl der Schlafplätze bestimmen Art und Aussehen des Zeltes. Die eben erwähnten Gruppenzelte gehören zu den Hauszelten, für ihren Transport ist ein Lastwagen erforderlich, ihr Aufbau nimmt einige Zeit in Anspruch und muss durch mehrere Personen durchgeführt werden. In den meisten Fällen haben derartige Zelte keinen Boden, dieser muss separat transportiert und eingelegt werden.

Die weniger extremen Exemplare - Hauszelte oder auch Rundzelte, die an Indianer-Tipis beziehungsweise an die Koten der nordeuropäischen Samen (Lappländer) erinnern - können auch per Kanu transportiert werden oder lassen sich, bei geschickter Aufteilung, auf Fahrrädern zum nächsten Einsatzort bewegen.

Bei Familienzelten, wenn das Gewicht und das Packmaß keine vorrangige Rolle spielen, stehen bei der Auswahl einige andere Fragen im Vordergrund: Wie lange dauert der Aufbau, wie stabil ist das Zelt, wieviel Platz bietet es? Bungalowzelte, Steilwandzelte oder Hauszelte - die Bezeichnungen sind nicht immer eindeutig - bieten ausreichend Bewegungsraum, was besonders bei längeren Schlechtwetterperioden von Vorteil ist. Sie haben Stehhöhe im Inneren, meist mehrere Schlafkabinen, eine Kochnische und ausreichende Lüftung. Wer längere Zeit am selben Ort bleibt oder Kinder bei sich hat, ist mit diesen großen Zelten gut bedient. Dass der Aufbau länger dauert, dürfte in solchen Fällen nicht von Bedeutung sein.

Je mobiler der Nutzer sein will, desto geringer müssen Gewicht und Packmaß des Zeltes sein. Kuppelzelte haben den Vorteil, dass sie von alleine stehen, man also auf Abspannleinen verzichten kann. Tunnelzelte gehören ebenfalls zu den Leichtgewichtszelten. Einmannzelte stellen zusammen mit Biwaksäcken die absolute Minimallösung dar.

4 Kommentare
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  1. [...] 1-2 Personen Zelt soll beispielsweise dicht sein, aber auch leicht genug, um es bei kürzeren Touren auf dem Rücken [...]

  2. [...] nach Art des Campens unterscheidet sich auch das Zubehör, das dafür notwendig ist. Sofern man das Campen in einem Zelt bevorzugt, so sollte man darauf achten, schon hier das Richtige zu finden. Nicht nur die Größe ist [...]

  3. [...] und dienen in der Regel als Schlafplatz. Gerade für Wochenendausflüge alleine oder zu zweit sind Zelte eine preiswerte Alternative zu Hotels. Gerade bei großer Nutzung hat man die Kosten für die Anschaffung wieder sehr schnell [...]

  4. [...] gibt es in verschiedenen Größen. Die kleinsten Zelte fassen in der Regel 2 Personen, die größeren können auch gut und gerne mal eine Großfamilie [...]

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